Donnerstag, 28. Februar 2013

Belohnung

Habe ich viel gearbeitet, dann belohne ich mich.
Habe ich eine unangenehme Arbeit endlich erledigt, dann ist eine Belohnung fällig.
Auch kleine Belohnungen zwischendurch gönne ich mir.

Ich kann mich belohnen, wann immer ich will. Belohnungen hängen ein Stück weit auch vom Geld ab. Grössere Belohnungen wie mal ein Pullover, ein Buch oder Massage kosten Geld.
Schoggi ist natürlich günstiger, kostet aber auch. Meine Gratisbelohnungen hole ich mir auf dem Balkon ab: Nichtstun und Sonne geniessen. War in letzter Zeit schwierig mit der Sonne und da musste Ersatz her.

Sammeldose von meinem Sohn

Aber lassen wir meine Belohnungen. Ich möchte ja nicht über meine Belohnungen schreiben, sondern Belohnungen für Kinder. Da herrschen ja ganz unterschiedliche Meinungen und verpöhnt sind meistens materielle Belohnungen für Kinder.
Ich gebe allen recht, die so denken. Es kann nicht sein, dass Kind für jede gute Tat und jede gute schulische Leistungen belohnt wird.
Aber, warum eigentlich nicht? Weil, Belohnung nicht = materiell sein muss.

Hier bieten sich Fleisskärtchen an:

Diese Kärtchen sind von arsEdition GmbH. Vorn ein nettes Bild mit einem LOBWORT.
Hinten ist ein lustiger Witz.
 
Eine schöne Auswahl hat auch der Verlag an der Ruhr. Ein weiser Spruch zum lesen und sobald ein paar Kärtchen der gleichen Art gesammelt sind, lässt sich ein Bild legen.

Und zu guter Letzt sind auch selber gemachte Kärtchen ein Hit. Diese habe ich ausgedruckt und laminiert. Zurzeit hängen sie bei meinem Sohn im Zimmer und erinnern ihn daran, wie viele tolle Noten er bekommen hat (mit gaaanz wenigen Ausnahmen schreibt er immer tolle Noten).

Bei einer vorher festgelegten Anzahl Karten bekommt er dann eine grössere Belohnung.
Ok, jetzt im Alter von 13 wird es zunehmend schwierig eine Gratisbelohnung zu finden, die gut ankommt. Nach wie vor sind Brettspiele, Famielenspiele gut. Sonst gibt es schon mal eine spezielle Leckerei oder Süssgetränk oder ein spezieller Wunsch wird erfüllt.

Fazit für mich: Was ich MIR zugestehe, haben in einem gewissen Rahmen auch meine Kinder zugute. Diesen "Rahmen" muss natürlich jeder selber mit seinem Kind erarbeiten.

Dienstag, 26. Februar 2013

Möglich oder Unmöglich?

Was meint ihr dazu?
Ich bin hin und her gerissen, ob ich das wirklich möglich ist.
Aber schaut selber:

Montag, 25. Februar 2013

Schon mal gesquiggelt

In Luzern habe ich ein Spiel gesehen und folgendes Foto (so im Versteckten) gemacht:

Das Spiel hat mich gleich angesprochen, weil man kreativ sein muss und abwechselnd mit dem Kind spielen kann.

Nun habe ich gegoogelt und so Einiges entdeckt:

squiggeln heisst übersetzt: verschönern/ verschörkeln/ kringeln/ verschlingen

Das Spiel habe ich hier für Deutschland und hier für die Schweiz gefunden.

Jetzt kommt's: Squiggeln ist die Methode, die D. W. Winnicott,
ein englischer Kinderanalytiker erfunden hatte .... sehr einfach.
Man zeichnet gemeinsam: Abwechselnd macht eine Person einen Kritzel auf ein
Blatt Papier und die andere Person ergänzt diesen zu einer Zeichnung.
Dazu gibt es bei gallaschandrea.ch ganze 10 Seiten inkl. Fallbeispiele zu lesen.


Gemeinsames Kritzeln
Der Therapeut schaut nicht das Kind direkt an, sondern kommuniziert mit ihm über das gemeinsame Kritzeln. So haben die beiden einen “Raum” für sich und sind doch nicht direkt konfrontiert. Das Spiel ist ein wertvolles Instrument zur Diagnose und Therapie.
Gelesen bei: Blog von Dr. med. Dunja Voos

Ich freu mich jedenfalls, mit meinem Sohn (sofern ein 13- jähriger noch mithilft)zu kritzeln.
Wer weiss, vielleicht kann ich ein Bild posten.





Sonntag, 24. Februar 2013

Zeitformen spielend lernen

Immer wieder ein Thema und wie Lernen?

Heute habe ich mit meinem Sohn folgendes Spiel gespielt:

Das lässt sich auch gut selber herstellen:
1 Würfel, auf jeder Seite mit einem personalpronomen beschriftet (ich, du, er/sie/es, wir, ihr, sie)
1 Würfel mit den Zeitformen die benötigt werden. Hier bittet sich evt. ein beschriftbarer Würfel an.

Die Würfel können natürlich auch aus festem Papier selber hergestellt werden.

Dann werden nur noch Kärtchen mit den Verben in Grundform benötigt.
Auch hier bieten sich ganz viele Möglichkeiten an: Bilder aus Zeitschriften ausschneiden, Internetsuche und ausdrucken, selber zeichen, uvm.

Wir haben es so gespielt: Abwechselnd würfeln.
Zuerst eine Karte aufdecken, würfeln, Zeitform nennen. Wenn die Lösung richtig ist, gibt es einen Muggelstein. Mein Sohn konnte dann 5 Muggelsteine gegen ein spezielles Fleisskärtchen mit Witz umtauschen. Die Auflockerung mit dem Kärtchenwitz zwischendurch war super. Er hat nämlich ganz gut gesammelt. So macht Lernen Spass!

Samstag, 23. Februar 2013

Lernmaterial im weiten Internet

Oft suche im Internet nach geeigneten Arbeitsblätter und Spielvorschläge. Bei einigen Homepages lande ich immer wieder und vier meiner Lieblingsseiten möchte ich euch hier angeben:

Lesen! Schreiben! Rechnen!

lehrmittelperlen

krabbelwiese

material.wegerer

Muss ihr Kind zu einem Thema noch Übungsmaterialien haben, lohnt es sich, nach schönen, speziellen Arbeitsblättern zu suchen. Sicher bastelt ihr Kind auch gerne mal ein Lernmemory, Lerndomino oder....

Viel Spass beim Stöbern!

Montag, 18. Februar 2013

Rasierschaum und Lernen

Schwierige Wörter und Formeln lassen sich wunderbar in Rasierschaum schreiben.
Den Kindern macht das Spüren grossen Spass:
Ein sehr sinnliches Vergnügen und dazu duftet es wunderbar. So sollte lernen immer sein.

Das Lernwort beim Rasierschaum rausdrücken gleich schreiben:
Anschliessend mit einem Gummischaber glatt streichen und mit dem Finger schreiben:
Ich habe das auf der Chromstahlabdeckung in der Küche gemacht. Badewanne, Spiegel, Wachstischtuch, alle glatten Flächen eignen sich wunderbar.

Freitag, 15. Februar 2013

Lerntechniken

Davon gibt es ganz viele. Einige habe ich ja hier schon vorgestellt.
Wichtig ist, dass nicht gleich alle möglichen Techniken übermittelt und erklärt werden. Das überfodert die lernende Person. Eine auf den Lerntyp abgestimmte Lerntechnik zeigen und dann ausführen lassen. Es braucht auch hier genügend Zeit, das Neue zu üben und zu festigen.

Ein Bild zum Verweilen und Träumen:

Mittwoch, 13. Februar 2013

Coca Cola streng geheim!


Jetzt nicht mehr. Gemäss dem Buch"Lexikon der populären Ernährungsirrtümer" sind folgende Zutaten enthalten, bzw.
Heute machen wir uns 10 Liter Cola selber:
   8,8 Liter       Wasser
1070 Gramm    Zucker
    90 Gramm    Kohlendioxid
    18 Gramm    Zuckerkulör
      5 Gramm    Orthophosphorsäre
      3 Gramm    Zitronensäure
      2 Gramm    Saccharoseacetatisobutyrat
      2 Gramm    Koffein und Theobromin
     10 Gramm   Aromamix

Aromamix wird wie folgt zusammengebraut:
34,5%    Colasamenextrakt
   15%    Limetten- Destillat
   10%    Zitronenschale- Destillat
   8,5%    Kakao- Destillat
      7%    Kaffee- Destillat
      5%    Mate- Destillat
      4%    Mandarinenblätter- Tinktur
      3%    Johannisbrot- Tinktur
      3%    Bittere- Orangen- Tinktur
      2%    Kokainfreie Cocablätter- Tinktur
   1,7%    Ingwer- Tinktur
      1%    Zitwer- Destillat
      1%    Holunderblüten- Tinktur
      1%    Mazisblüten- Tinktur
      1%    Kalmus- Tinktur
      1%    Mimosenbaumrindenextrakt
    0,5%   Ysopkraut- Tinktur
    0.5%    Zimtextrakt
    0,3%    Vanilleextrakt

Diese Mischung kann mit äthericshen Ölen verstärkt werden:
50%    Zimtöl
15%    destilliertes Limettenöl
15%    Zitronenöl
10%    Orangenöl
  5%    Ingweröl
  5%    Korianderöl

Die Aromamix- Mischung enthält noch
Lösungsvermittler wie Porpylenglykol oder Glycerin     
Verdickungsmittel wie Xantha
Gerbstoffe wie Tannine, die als Fixateure wirken
Konservierungsmittel wie Natriumbenzoat

Cola bei Durchfall? Nein! Nicht geeignet.

Cola ist auch nicht geeignet, wenn man Durst hat! Dann bitte Wasser!

Der Mensch besteht aus ca. 60% Wasser und unser Gehirn so in etwa 80% Wasser.
 

Das Schreiben des Rezeptes hat jetzt einige Zeit beansprucht und ich frage mich, wie kann ein normaler Mensch nur auf solch eine Rezept- Idee kommen?










Dienstag, 12. Februar 2013

Vortrag zum Thema "wie lernen möglich ist"

nach dem KLIPP & KLAR Lernkonzept

Viele Kinder haben beim Lernen zunehmend Probleme. Das KLIPP & KLAR Lernkonzept bietet bei Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten wirkungsvolle Hilfe. Das Konzept hat nachweislich schon vielen Schülern zu besseren Noten, vielen Kindergarten-Kindern zu einem erfolgreichen Schulstart verholfen und findet bei Eltern und Lehrpersonen grossen Zuspruch.

20. Februar 20:00 Uhr

Ort:    Im Alten Spital, Solothurn, 2. Stock    
Dauer:    ca. 1,5 h
Kosten:    Fr. 10.- (für Studenten/Lernende Eintritt frei)
Bitte bis 18.02.13 anmelden
Anmeldung und nähere Info:
Barbara Fringeli Tresch, Telefon: 032 637 36 45
Lehrerin, Erwachsenenbilderin eidg. FA, Lerntrainerin nach Klipp & Klar
Mitglied kineSuisse, Schweiz. Berufsverband f. KinesiologInnen, Brain-Gym Instruktorin

Mittwoch, 6. Februar 2013

Teenager und ihre innere Uhr

Teenager gehören definitiv zu den "Späten".
 Diese Info habe ich aus dem Buch " wie wir ticken" - lag ja auf der Hand. Da es mir so wichtig ist, vorallem bezüglich Schule, möchte ich euch einige Auszüge zeigen:
Bei Heranwachsende liegt die Uhr um etliche Stunden später. Das heisst, sie können unmöglich früh einschlafen. Kennen wir oder? Sonntags bekommen wir sie selten vor Mittag zu Gesicht.
Das Spätsein bei Teenagern hat biologische und keine sozialen Gründe: von Mary Carskadon erkannt. Also, lasst die jungen Leute am Wochenende mit gutem Gewissen ausschlafen.
Frau Carskadon hat Schüler in der Zeitspanne, wo sie zur Schule gehen, untersucht. Bei vielen der jungen Leute hat sie Anzeichen von Narkolepsie gefunden, dies ist eine schwere Schlafstörung.
Ergebnisse haben gezeigt, dass die untersuchten Schüler in dieser Zeit physiologisch immer noch schliefen, obwohl sie bereits "auf" waren.
Es wurden schon verschieden Projekte durchgeführt, bei denen die Schüler späternSchulbeginn hatten. Lernleistung, Motivation, soziales Zusammensein hat sich erheblich verbessert.
Wann ist unser Schulsystem (die Macher natürlich) endlich bereit umzudenken?


Dienstag, 5. Februar 2013

Wie wir ticken

Stimmung, Arbeitsabläufe, Lernfähigkeit: die innere Uhr beeinflusst unser Leben.
Die Bedeutung der Chronobiologie für unser Leben.

Ein interessantes Buch, das mir einiges erklärt. Ich gehöre zum Chronotyp " leichter Frühaufsteher". Ich glaube, mein Mann gehört eher zum Typ "leichter Spättyp". Während ich am Sonntag schon meinen Kaffee runterschlürfe, kommt er so langsam aus dem Schlafzimmer geschlurft. Ich liebe den Morgen und habe überhaupt nichts dagegen, wenn ich "bizytä" wach bin - auch an den Frei-Tagen. Nicht so mein geliebter Ehemann, der sich oftmals ärgert.
Na ja, so sind wir alle verschieden und das ist gut so.
Zu welchem Chronotyp gehörst Du? Hier kannst Du an einer Studie teilnehmen und ein paar Minuten später hast Du die Auswertung in Deinem Mailbriefkasten: www.theWeP.org
Viel Spass!

Sonntag, 3. Februar 2013

Der "magische Teppich"

Eine Möglichkeit für die Rechtschreibung auf einem anderem Weg zu lernen, bzw. zusätzlich zu all den anderen Techniken. Es ist immer vorteilhaft, dem Kind verschiedene Angebote machen zu können und auch aussuchen lassen, welche es bevorzugt.

Zuerst wird gebastelt:
Ein Stück flauschigen Stoff auf Karton kleben.
Ich habe drei "Teppiche" mit unerschiedlichen Oberflächen gemacht.


1. das Lernwort schreiben Sie für das Kind auf eine Karte

2. das Kind buchstabiert laut und sagt dann das gelesene Wort

3. das Kind schreibt das Wort nun auf den "magischen Teppich" und spricht laut die
    einzelnen Buchstaben aus und am Schluss wieder das gesamte Wort

4. Schritt 3 kann natürlich beliebig oft wiederholt werden, deshalb bieten sich auch   
    verschiedene Oberflächen an

Ab Morgen bin ich für ein paar Tage in den Ferien. Sollte ich Zugang zu Internet haben, werde ich auf meinem "meintun" -Blog posten. 


Spitzer und Hüther

Gestern hatte ich Zeit, den Auftritt von Herrn Hüther vom 1.2.2013 im NDR anzusehen. Kaum war der Ausschnitt fertig, kam ein Querverweis zu Herrn Spitzer vom 3.8.2012, den ich mir ebenfalls gleich zu Gemüte führte.
Beide Beiträge empfehle ich euch anzusehen: Herr Spitzer und Herr Hüther
Was meint ihr zu den Beiträgen?